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praevention

Prävention am Arbeitsplatz folgt 3 Prinzipien:

Als Prävention bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden.

In der Lehre unterscheidet man drei Arten der Prävention, die primäre, sekundäre und tertiäre Prävention.

  1. Primäre Prävention: Bedürfnisanalyse um Ansätze für die Schaffung von Bedingungen zu finden, welche positives und gesundes Verhalten fördern. Sie setzt ein, bevor eine Schädigung, Krankheit oder regelwidriges Verhalten eintritt und sucht nach den Ursachen und Risikofaktoren, die dazu führen können.
  2. Sekundäre Prävention: Verhinderung von Erkrankungen und schädigendem Verhalten im Betrieb. Nonkonformes Verhalten, Beeinträchtigungen oder Krankheiten werden frühzeitig erfasst, damit sich der Verlauf nicht verschlimmert oder chronifiziert.
  3. Tertiäre Prävention: ist Rückfallsvermeidung und beschäftigt sich mit Interventionen die gesetzt werden müssen, um den neuen besseren Verhaltensstil zu festigen, damit es nicht zu Rückfällen in die alten konditionierten Muster kommt.

Weiters wird auch auf Verhalten und Verhältnisprävention fokussiert: Verhaltensprävention richtet sich auf das individuelle Verhalten der Menschen. Sie will gesundheitsriskante Lebensweisen vermeiden und gesundheitsfördernde Lebensweisen unterstützen. Verhältnisprävention will gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse verringern und eine gesunde Lebens- und Arbeitswelt schaffen.

Prävention am Arbeitsplatz kann nur nachhaltig funktionieren, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer aktiv werden und jeder seinen Teil der Selbstverantwortung übernimmt. Unsere Follow Ups zeigen deutlich, ob die Interventionen erfolgreich sind.