

Beruf sollte Berufung sein. Wenn sie wirklich das machen, wozu sie sich berufen fühlen, so haben sie wahrscheinlich keine größeren Probleme, weil ihnen ihre Arbeit Spaß macht. Egal wie anstrengend sie ist, generieren sie immer neue Ressourcen und Energie. Wenn sie zusätzlich auf ihren Körper achten und sich genügend Zeit für Regeneration nehmen, dann brauchen sie hier wahrscheinlich nicht weiter zu lesen.
Balance erhalten Solange wir in Balance sind geht es uns gut. Mit der Zeit jedoch macht sich Imbalance bemerkbar. Sie schleicht sich meistens unbemerkt ein und viele merken es erst, wenn sie wirklich abzustürzen drohen.
Wenn sich körperliche Symptome zeigen, wie Schulter- und Nackenschmerzen, chronischer Kopfschmerz, Schlafstörungen, Immundefizite, Herz- und Blutdruckprobleme, Erektionsprobleme und ähnliche typische Stresssymptome, kommen meist auch psychische hinzu, wie Antriebslosigkeit, Bewegungsunlust, Depression, Angst und Panik, oder gar Burn Out.
„Seeing is Believeing“ - Wenn wir sehen können wie jeder einzelne Gedanke, jede Erinnerung oder auch jede Erwartung unseren körperlichen wie seelischen Zustand verändern kann, wird uns bewusst, wie wichtig es ist, mit uns selbst anders umzugehen. Nur wenn wir erkennen können, wie wir uns beeinflussen und die Unterschiede wahrnehmen lernen, die normalerweise unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen, können wir uns verändern. Wissen alleine reicht noch lange nicht aus, wie wir meist aus Erfahrung lernen. Das Wissen, dass Rauchen absolut tödliche Folgen haben kann, reicht nicht aus, damit sie aufhören zu rauchen, oder?
Eigenverantwortung übernehmen Trauen sie sich nun viel eher darüber? Gesundheit heißt auch Selbstverwaltung oder Selfmanagement. Uns selbst zu verwalten gehört zu den schwierigen Dingen im Leben. Meist gehen wir mit den anderen viel besser um, als mit uns selbst. Wir fühlen uns oft hilflos unseren Symptomen, der Umwelt, der Welt ausgeliefert und diese Hilflosigkeit führt zu einer Blockade im Handeln. Mittels Biofeedback bekommen sie sehr schnell die Kontrolle über sich selbst zurück, weil sie sehen UND fühlen, und die Zusammenhänge erkennen können. Und dann haben sie wieder die Verantwortung für ihr Leben in der Hand – tun müssen sie es nun selbst, aber da sie lernen wie das geht, trauen sie sich nun viel eher darüber. Schritt für Schritt und sie werden feststellen, dass große Veränderungen auch mit kleinen Schritten beginnen und dass weniger oft mehr ist.
Wie wir heute dank unzähliger Studien wissen, hängen Körper und Seele untrennbar miteinander zusammen. Bis jetzt waren Schulmedizin und Psychologie streng voneinander getrennt, was heute nicht mehr als haltbar erscheint, weil die eine nicht ohne die andere kann.
Das psychophysiologische Gesetz besagt, dass jeder Gedanke im Körper eine Reaktion hervorruft (z.B. Herzratenanstieg, Atemfrequenzveränderung, Hautleitwertveränderung, Muskelspannung, EEG) und auch umgekehrt. Also haben wir Psychophysiologen oder Biofeedbacktherapeuten festgestellt, dass Veränderungen auch über eine bewusste Kontrolle und Veränderung dieser physiologischen Parameter funktioniert. Z.B. ist es unmöglich, eine Panikattacke zu bekommen, wenn die Atemfrequenz in einem bestimmten Bereich liegt und die Atmung eine tiefe Bauchatmung ist.
Dies kann willentlich und rasch gelernt und angewendet werden, ist unauffällig und funktioniert in den meisten Fällen. Selbst epileptische Anfälle können so oft kontrolliert werden, also werden SIE es auch schaffen, ihre Stresssymptome in den Griff zu bekommen!
Dauer der TrainingsManches Verhalten, das wir schon lange benutzen ist konditioniert. Konditionierungen können nicht gelöscht werden, der Körper erinnert sich. Sie können Erinnerungen aus ihrem Gehirn verbannen, niemals aber aus ihrem Körper.
Deshalb müssen Neukonditionierungen geschaffen werden, gleich einer neuen Straße in unwegsamem Gelände, wenn der alte Weg nicht mehr gangbar scheint. Im Normalfall berichten die behandelten Personen schon nach 1 bis 2 Sitzungen über Veränderungen, nach insgesamt 10 bis 20 Sitzungen sind normalerweise viele neue Verhaltensmuster konditioniert und anwendbar. Oft schon viel schneller. Unsere Businessprojekte zielen meist in wesentlich kürzerer Zeit auf Erfolg ab, durch spezielle Zusammensetzung der Trainigsprogramme.
Wir zeigen ihnen wie – tun müssen sie es dann selbst und je öfter sie es tun, umso rascher werden sie die Balance zwischen Beruf, Familie und Gesundheit erreichen und erhalten können!
Wahrnehmen, was unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt, ermöglicht Früherkennung und Prävention. Dies ist die einzig sinnvolle Form von Prävention. Der Mensch neigt nämlich dazu, erst zu reagieren, wenn er wirklich Probleme hat. Z.B. gehen die wenigsten Menschen zur Wirbelsäulengymnastik, wenn sie keine Probleme habe. Haben sie aber Schmerzen, was bereits ein Signal ist, dass einiges im Argen ist und der Körper alleine nicht mehr kompensieren kann, dann wird manchmal etwas unternommen. Wenn derselbe Mensch aber, über verbesserte Wahrnehmung seiner Körpersignale, lernt, dass Schmerzen z.B. entstehen, wenn er über lange Zeit zu viel Muskelspannung aufgebaut hat und dieser folglich erschöpft ist, oder er regelmäßig eine bestimmte Fehlhaltung am Computer einnimmt, dann hat er die Möglichkeit SELBST schon korrigierend einzugreifen, BEVOR Schmerzen auftreten.
Wir haben alle Alles in uns, um uns zu heilen und gesund zu erhalten! Die Menschheit ist sicherlich nicht als Therapeut und Opfer erschaffen worden! Wir lernen von den Leuten, die unter Extrembelastungen Spitzenleistungen bringen müssen, wie Sportlern oder Schauspielern. Auch von der Yogiforschung können wir einiges lernen. Alle diese Personen wurden in zahlreichen Sitzungen gemessen und erforscht. Die Ergebnisse zeigen uns, dass es primär eine Kontrolle des ursprünglich als autonom angenommenen Nervensystems, gekoppelt mit einer optimistischen Einstellung ist, die es uns ermöglicht mit Extrembelastungen gut umzugehen. Dieses Wissen vermitteln wir in speziellen Workshops und Trainerausbildungen.
Die Gehirnforschung hat uns in den letzten Jahren ziemlich deutlich gezeigt, dass der freie Wille ein Konstrukt des Denkers ist und wir eigentlich viel mehr instinktiv reagieren, als wir glauben. Dennoch bleiben ca. 10% Entscheidungsfähigkeit, die wir wirklich gezielt einsetzen können. Es bleibt schließlich die Frage, die wir uns selbst immer öfter bewusst stellen sollten: Was bin ich mir wert und was will ich wirklich für mein Leben? Schließlich entscheiden wir, ob wir im Hamsterrad laufen wollen und welche Konsequenzen das hat.
Wir können die Umwelt nicht verändern, aber uns selbst und unsere Art zu denken, zu urteilen und zu glauben.